
Von München aus gesehen, tun wir uns ja relativ leicht mit solch saloppen Formulierungen. Man denkt sich den Brenner einfach nah, und der Rest ist dann peanuts. Aber wer so einen Riemen mit Kindern im Auto schon mal hinter sich gebracht hat, weiß, dass das auch ganz schön anstrengend sein kann. Wenn nur insgesamt 10 Tage Zeit sind, dann ist es wunderbar, eine stressfreie Anreise zu haben.
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Es sollte die längste Strecke sein, die wir bislang am Stück gefahren sind: 1000 km auf einen Rutsch mit zwei Kindern im Alter von 9 und 13 Jahren, die sich nicht immer in den Armen sondern auch gelegentlich in den Haaren liegen. Wir wollten sehen, ob ein bequemer SUV, den Erwachsenen das Durchhaltevermögen erleichtert und die Kinder den 5. Sitz in der Mitte als „konfliktfreie“, partnerschaftliche Zone akzeptieren und somit ein relativ entspannter Trip durchs Land zu schaffen ist.
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„Ist es nicht so? Bergwandern mit Kindern kann für die meisten Familien der Beginn einer ausgewachsenen Wochenend- oder Ferienkrise sein. Die Kinder quälen sich mit sparsamsten Bewegungen mühsam bergan, während die Eltern bis zum Delirium Abzählverse, Abenteuergeschichten und bizarre Ablenkungsmanöver auffahren, um vor Sonnenuntergang zumindest oben anzukommen.
So gesehen, war unser Plan, mit unseren Töchtern im Alter von 8 und 12 Jahren, im Sommer einige der schönsten Schweizer Bergwege zu gehen, ein touristischer Selbstversuch mit ungewissem Ausgang. Zwei Tricks schienen uns probat, um das Risiko einer Ferienrevolution gering zu halten:
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