Wir spucken gegen
den Wind.....Stellt euch mal
vor.......In einer warmen Sommernacht an Deck zu sein, auf
einem großen, großen Segelschiff. Der Kapitän gibt das Kommando zum Auslaufen.
Ein Dutzend Matrosen zieht an Seilen, Schoten und Tauen. Das Schiff verlässt wie
in Zeitlupe den Hafen von Piräus. Es ist kurz vor Mitternacht, die Sterne
funkeln und erst leise und dann immer lauter erklingt die Musik von Columbus
„1492“.
Du spürst den Wind, die Segel knallen, flattern und plötzlich ist Ruhe. An 4 Masten sind nun über 3000 m2 Segeltuch gehisst. Das Schiff neigt sich ganz sachte aber bestimmt zur Seite, die Musik wird lauter und man ist plötzlich in einer anderen Welt und mit einem der größten Segelschiffe der Welt auf Kurs in die ägäische Nacht.Von diesem Moment an sind alle Passagiere dem Zauber der STAR CLIPPER verfallen.
Mikaela und Bo Ronnberg aus Stockholm sind mit ihren Kindern eine Bilderbuch-Familie, blond, sportlich, sonnengebräunt, höflich, gut drauf und stolz auf ihre Heimat. Ganz besonders auf ihren Landsmann den Segler und Ex-Profi-Wasserskiläufer Mikael Krafft. Er hat sich seinen Kindheitstraum von großen, alten Segelschiffen erfüllt und ist nun Eigner der drei größten Passagier-Segelschiffe der Welt, der „Star Clippers“ Flotte, das vierte Schiff ist bereits geplant (von Krafft selbst), und wird demnächst gebaut.
Mit einem ebenso ausgefeilten wie klugen Vermarktungskonzept für Kinder und Erwachsene kreuzen seine Traumschiffe nun Sommer wie Winters ganzjährig durch die Weltmeere und lassen Passagiere den speziellen Zauber einer Segelreise auf einem Windjammer erleben.
Nun würde man solche Erlebnisse eher einer exklusiven Schar von Touristen zuschreiben, und schon gar nicht als familientauglich einstufen – nicht so bei den Touren mit diesen „tall ships“ (das sind Vollmast-Segelschiffe) Star Flyer, Royal Clipper und Star Clipper. Je nach Jahreszeit und Destination zahlt eine Familie mit 2 Kindern pro Woche ab 1.460,00 € pro Erwachsenen. Die Kinder zahlen die Hälfte, wenn sie zwischen 2 und 18 Jahre alt sind.
Die Ronnbergs haben den direkten Vergleich zum Cluburlaub hergestellt. Fazit: nicht wesentlich teurer, aber doppelt so schön. Sie sind so begeistert, dass sie heuer bereits zum drittenmal „unter weißen Segeln“ ihre Ferien verbringen.
Mikaela und ihr Mann sind beide berufstätig, jedes Jahr machen sie einmal für 2 Wochen Ferien. Alle haben ihre Ansprüche und die nicht zu knapp: Erholung, Sport, was von der Welt sehen, keine Hausarbeit und eine gameboy-freie Zone für die Kinder, in der diese gut aufgehoben sind und möglichst noch „irgendwas“ lernen.
„Die meisten Clubs bieten das schon, aber sie sind immer riesig und unpersönlich. Es kann sein, dass sich eine Familie nur noch zum Essen sieht und dann in einem lärmigen Speisesaal mit hundert anderen. Außerdem sind die Kinder nie wirklich zusammen, weil jedes ein anderes Angebot wahrnimmt,“ so Miki Ronnberg. „Sobald Sie schwimmen können, ist eine Reise mit dem Schiff einfach der Hit, weil wir alle zusammen sind und trotzdem kann jeder seine spezielle Rosine pflücken.“ Für die Kinder bedeutet das Segelkenntnisse erwerben, Kapitänsgeschichten hören, im Klüvernetz hängen, auf den Mastkorb klettern, Flaschentauchen erst in einem der beiden Meerwasser-Pools an Deck und dann vor der Küste, Knotentechnik mit dem Rigger lernen (dem Segelmacher des Schiffes), See-Karten lesen mit dem Offizier, Schnorcheln, Windsurfen, Wasserski- und Kajakfahren mit dem Wassersport-Team und viel, viel Englisch lernen. Denn die Bordsprache ist englisch, das Publikum international und so geht’s ganz von selbst, dass man sich jeden Tag ein bisschen mehr in Englisch austauscht. Ein Nebeneffekt, an den man wohl zuletzt denkt, wenn man eine Reise zwischen den griechischen und türkischen Inseln bucht.
Die Cruise-Direktorin (eine Deutsche) war sogar der Meinung, dass die internationalen Begegnungen der größte Bonus einer solchen Reise überhaupt sei. Die Mitglieder der Crew kamen aus 16 Ländern, die Passagiere aus 12. Der Kapitän ein Russe, der Hotelmanager Italiener, der Küchenchef aus der Karibik. In der Tat gibt’s auf einer solchen Windjammer-Reise einen interessanten internationalen Mix zwischen Jung und Alt, wie man ihn in keinem Clubdorf oder Hotel finden würde.
Die Ronnbergs sind nun zum drittenmal mit STAR CLIPPERS unterwegs. Ihre ersten beiden Reisen führten sie mit ROYAL CLIPPER in die Karibik. Das war Badespass und Wassersport pur. Dieses Mal wollten sie erstens an den Flugkosten sparen und zweitens etwas mehr „Sight Seeing“ im Urlaub machen, deshalb wählten sie die Tour Athen - Istanbul.
Die beiden Metropolen, fünf griechische und türkische Inseln stehen auf dem Cruiseplan – genug Altertümer für eine Woche. Unsere Route: Athen-Delos-Mykonos-Bodrum-Kusadasi-Kikilli-Istanbul. Die Trips sind so geplant, dass die Passagen überwiegend nachts gesegelt werden und am Tag Beach life, Shopping oder Sight Seeing möglich ist. Die Tage sind auf jeden Fall voll geplant und jeder Moment an Bord ist kostbar.
Die Schweden haben sich mit ihren Kindern bereits nach dem ersten Tag arrangiert: wer nicht mit will in die Klöster, Ausgrabungsstätten und Bazare, bleibt auf dem Schiff beim Wassersport-Team. Es gibt zwar keine ausgesprochene Kinder-Betreuung auf den Clipper Touren, aber das 4-köpfige Wassersport-Team ist so versiert und sattelfest im Umgang mit Kindern, dass die Eltern mit gutem Gefühl „ablegen“ können. Zwei Tender-Boote pendeln nonstop vom ankernden Schiff an Land oder zum Wassersport.
Unsere Cruise-Direktorin hat uns am morgen ausreichend informiert, was Sehenswürdigkeiten, Bazare und Cafes betrifft. Die Wasserratten, und das sind überwiegend die Kinder und Jugendlichen, fahren mit dem zweiten Tender an den Strand oder zum Surfen, Wasserskifahren oder Paddeln in die Bucht.
Anders als im Club, wollen hier nie alle dasselbe. Deshalb gibt’s auch bei 130 Passagieren nie Engpässe. Genug Platz im Tender, genug Tauchmasken und Flossen, genug Surfbretter. Eine sehr angenehme Erfahrung. Die Kinder entscheiden sich natürlich immer für den Strand oder das Wassersport-Team. Zum Ärger von uns Eltern, die wir zumindest eine Sehenswürdigkeit nahebringen wollen. Ihre „Highlights“ liegen eher im Wasser: Fanny darf Wasserski fahren und ist stolz, weil sie bereits beim drittenVersuch auf den Brettern aus dem Wasser gekommen ist, und Tom ist zum erstenmal mit Flaschen im offenen Meer getaucht. Besonders schön sind die Momente, wenn am späten Nachmittag wieder alle an Bord eintrudeln. Das hat was von Wohngemeinschaft "on the road" – jeder hat was zu erzählen und zu zeigen. Mami die falsche Tod’s Tasche aus dem Bazar von Bodrum und Amelie die Beule vom Paddel.....
Ähnlich wie im Club hat man auf diesen „Tall-Ship-Touren“ Annehmlichkeiten eines gut funktionierenden Hotelbetriebs. Das Essen ist extrem wichtig bei einer Seereise, erstens haben alle immer Hunger und zweitens gibt’s doch ein paar empfindliche Mägen. Auf unserem Boot beginnt die 4-Sterne-Vollversorgung morgens um 6.30 Uhr mit „Early-Tea“ und frischen Croissants und endet mit der Mitternachtssuppe um 23.30 Uhr. Dazwischen liegt alles was das Herz begehrt, verbunden mit kinderfreundlichem Service. Die Kabinen sind im maritimen Look mit allem Komfort ausgestattet: Dusche, TV, Telefon und die Außenkabinen haben das beste Heimkino überhaupt: das Bullauge. An diesem hängen die Kinder in der ersten Nacht noch lange nach dem Zähneputzen: irgendetwas müsste ja zu sehen sein in diesem riesigen, schwarzen Meer.........
Am ersten Morgen, wir sind noch viele Seemeilen vom ersten Stop auf der Insel Delos entfernt, gibt’s nach dem Frühstück die obligatorische Seenot-Übung. Ziemlich verschlafen und verstört kriechen auch die kleinsten (4 Jahre) aus ihren Kojen und erscheinen mit ihren Schwimmwesten an Decken. Wir werden namentlich aufgerufen und erfahren in drei Sprachen, wer im Fall der Fälle in welches Boot zu hüpfen hat. Wir Eltern hängen im kleinen Kreis noch einen kleinen Katalog von Sicherheits-Maßnahmen dran.
Das Abenteuer-Feeling holen sie sich vorzugsweise im Klüver-Netz ab. „Im Netz chillen“, ist überhaupt die Lieblingsbeschäftigung der älteren Kinder. Tom aus Hamburg, ebenfalls ein STAR CLIPPER erfahrener Junge, dazu segelerprobt und trittsicher, lacht sich schlapp, als wir am ersten Tag bei voller Fahrt bibbernd über den Klüverbaum krabbeln. What a feeling!
Wer das Schiff während der Reise überhaupt nicht verlassen will, kann an Bord auch ganz gut abhängen. Im Salon wartet eine maritime Bibliothek, Internet und Spiele. Die Meerwasser-Pools werden täglich frisch gefüllt und taugen hervorragend zur kurzen Erfrischung.
Es gibt eine phantastische, philippinische Masseurin an Bord und jeden Tag Gymnastik oder Tai Chi mit dem Kapitän. Die gesamte Crew (70 Personen) ist höchst zuvorkommend, familienfreundlich und aufmerksam. Das Luxus-Feeling einer Kreuzfahrt ohne „Masken“- und „Kostümzwang“ macht sich breit.
Am letzten Reisetag verfallen wir, ob jung oder alt, der Romantik pur und reihenweise werden die Taschentüchlein gezückt...., als im Licht der Abendsonne ein wunderschönes, französisches Pärchen vom Kapitän am Steuerrad verheiratet wird. Während dieser Zeremonie lüftet sich auch das best- gehütete Geheimnis an Bord: wer schläft in der Eigner-Kabine.......
Mehr Fotos hier...
Mikaela und Bo Ronnberg aus Stockholm sind mit ihren Kindern eine Bilderbuch-Familie, blond, sportlich, sonnengebräunt, höflich, gut drauf und stolz auf ihre Heimat. Ganz besonders auf ihren Landsmann den Segler und Ex-Profi-Wasserskiläufer Mikael Krafft. Er hat sich seinen Kindheitstraum von großen, alten Segelschiffen erfüllt und ist nun Eigner der drei größten Passagier-Segelschiffe der Welt, der „Star Clippers“ Flotte, das vierte Schiff ist bereits geplant (von Krafft selbst), und wird demnächst gebaut.
Mit einem ebenso ausgefeilten wie klugen Vermarktungskonzept für Kinder und Erwachsene kreuzen seine Traumschiffe nun Sommer wie Winters ganzjährig durch die Weltmeere und lassen Passagiere den speziellen Zauber einer Segelreise auf einem Windjammer erleben.
Nun würde man solche Erlebnisse eher einer exklusiven Schar von Touristen zuschreiben, und schon gar nicht als familientauglich einstufen – nicht so bei den Touren mit diesen „tall ships“ (das sind Vollmast-Segelschiffe) Star Flyer, Royal Clipper und Star Clipper. Je nach Jahreszeit und Destination zahlt eine Familie mit 2 Kindern pro Woche ab 1.460,00 € pro Erwachsenen. Die Kinder zahlen die Hälfte, wenn sie zwischen 2 und 18 Jahre alt sind.
Die Ronnbergs haben den direkten Vergleich zum Cluburlaub hergestellt. Fazit: nicht wesentlich teurer, aber doppelt so schön. Sie sind so begeistert, dass sie heuer bereits zum drittenmal „unter weißen Segeln“ ihre Ferien verbringen.
Mikaela und ihr Mann sind beide berufstätig, jedes Jahr machen sie einmal für 2 Wochen Ferien. Alle haben ihre Ansprüche und die nicht zu knapp: Erholung, Sport, was von der Welt sehen, keine Hausarbeit und eine gameboy-freie Zone für die Kinder, in der diese gut aufgehoben sind und möglichst noch „irgendwas“ lernen.
„Die meisten Clubs bieten das schon, aber sie sind immer riesig und unpersönlich. Es kann sein, dass sich eine Familie nur noch zum Essen sieht und dann in einem lärmigen Speisesaal mit hundert anderen. Außerdem sind die Kinder nie wirklich zusammen, weil jedes ein anderes Angebot wahrnimmt,“ so Miki Ronnberg. „Sobald Sie schwimmen können, ist eine Reise mit dem Schiff einfach der Hit, weil wir alle zusammen sind und trotzdem kann jeder seine spezielle Rosine pflücken.“ Für die Kinder bedeutet das Segelkenntnisse erwerben, Kapitänsgeschichten hören, im Klüvernetz hängen, auf den Mastkorb klettern, Flaschentauchen erst in einem der beiden Meerwasser-Pools an Deck und dann vor der Küste, Knotentechnik mit dem Rigger lernen (dem Segelmacher des Schiffes), See-Karten lesen mit dem Offizier, Schnorcheln, Windsurfen, Wasserski- und Kajakfahren mit dem Wassersport-Team und viel, viel Englisch lernen. Denn die Bordsprache ist englisch, das Publikum international und so geht’s ganz von selbst, dass man sich jeden Tag ein bisschen mehr in Englisch austauscht. Ein Nebeneffekt, an den man wohl zuletzt denkt, wenn man eine Reise zwischen den griechischen und türkischen Inseln bucht.
Die Cruise-Direktorin (eine Deutsche) war sogar der Meinung, dass die internationalen Begegnungen der größte Bonus einer solchen Reise überhaupt sei. Die Mitglieder der Crew kamen aus 16 Ländern, die Passagiere aus 12. Der Kapitän ein Russe, der Hotelmanager Italiener, der Küchenchef aus der Karibik. In der Tat gibt’s auf einer solchen Windjammer-Reise einen interessanten internationalen Mix zwischen Jung und Alt, wie man ihn in keinem Clubdorf oder Hotel finden würde.
Die Ronnbergs sind nun zum drittenmal mit STAR CLIPPERS unterwegs. Ihre ersten beiden Reisen führten sie mit ROYAL CLIPPER in die Karibik. Das war Badespass und Wassersport pur. Dieses Mal wollten sie erstens an den Flugkosten sparen und zweitens etwas mehr „Sight Seeing“ im Urlaub machen, deshalb wählten sie die Tour Athen - Istanbul.
Die beiden Metropolen, fünf griechische und türkische Inseln stehen auf dem Cruiseplan – genug Altertümer für eine Woche. Unsere Route: Athen-Delos-Mykonos-Bodrum-Kusadasi-Kikilli-Istanbul. Die Trips sind so geplant, dass die Passagen überwiegend nachts gesegelt werden und am Tag Beach life, Shopping oder Sight Seeing möglich ist. Die Tage sind auf jeden Fall voll geplant und jeder Moment an Bord ist kostbar.
Die Schweden haben sich mit ihren Kindern bereits nach dem ersten Tag arrangiert: wer nicht mit will in die Klöster, Ausgrabungsstätten und Bazare, bleibt auf dem Schiff beim Wassersport-Team. Es gibt zwar keine ausgesprochene Kinder-Betreuung auf den Clipper Touren, aber das 4-köpfige Wassersport-Team ist so versiert und sattelfest im Umgang mit Kindern, dass die Eltern mit gutem Gefühl „ablegen“ können. Zwei Tender-Boote pendeln nonstop vom ankernden Schiff an Land oder zum Wassersport.
Unsere Cruise-Direktorin hat uns am morgen ausreichend informiert, was Sehenswürdigkeiten, Bazare und Cafes betrifft. Die Wasserratten, und das sind überwiegend die Kinder und Jugendlichen, fahren mit dem zweiten Tender an den Strand oder zum Surfen, Wasserskifahren oder Paddeln in die Bucht.
Anders als im Club, wollen hier nie alle dasselbe. Deshalb gibt’s auch bei 130 Passagieren nie Engpässe. Genug Platz im Tender, genug Tauchmasken und Flossen, genug Surfbretter. Eine sehr angenehme Erfahrung. Die Kinder entscheiden sich natürlich immer für den Strand oder das Wassersport-Team. Zum Ärger von uns Eltern, die wir zumindest eine Sehenswürdigkeit nahebringen wollen. Ihre „Highlights“ liegen eher im Wasser: Fanny darf Wasserski fahren und ist stolz, weil sie bereits beim drittenVersuch auf den Brettern aus dem Wasser gekommen ist, und Tom ist zum erstenmal mit Flaschen im offenen Meer getaucht. Besonders schön sind die Momente, wenn am späten Nachmittag wieder alle an Bord eintrudeln. Das hat was von Wohngemeinschaft "on the road" – jeder hat was zu erzählen und zu zeigen. Mami die falsche Tod’s Tasche aus dem Bazar von Bodrum und Amelie die Beule vom Paddel.....
Ähnlich wie im Club hat man auf diesen „Tall-Ship-Touren“ Annehmlichkeiten eines gut funktionierenden Hotelbetriebs. Das Essen ist extrem wichtig bei einer Seereise, erstens haben alle immer Hunger und zweitens gibt’s doch ein paar empfindliche Mägen. Auf unserem Boot beginnt die 4-Sterne-Vollversorgung morgens um 6.30 Uhr mit „Early-Tea“ und frischen Croissants und endet mit der Mitternachtssuppe um 23.30 Uhr. Dazwischen liegt alles was das Herz begehrt, verbunden mit kinderfreundlichem Service. Die Kabinen sind im maritimen Look mit allem Komfort ausgestattet: Dusche, TV, Telefon und die Außenkabinen haben das beste Heimkino überhaupt: das Bullauge. An diesem hängen die Kinder in der ersten Nacht noch lange nach dem Zähneputzen: irgendetwas müsste ja zu sehen sein in diesem riesigen, schwarzen Meer.........
Am ersten Morgen, wir sind noch viele Seemeilen vom ersten Stop auf der Insel Delos entfernt, gibt’s nach dem Frühstück die obligatorische Seenot-Übung. Ziemlich verschlafen und verstört kriechen auch die kleinsten (4 Jahre) aus ihren Kojen und erscheinen mit ihren Schwimmwesten an Decken. Wir werden namentlich aufgerufen und erfahren in drei Sprachen, wer im Fall der Fälle in welches Boot zu hüpfen hat. Wir Eltern hängen im kleinen Kreis noch einen kleinen Katalog von Sicherheits-Maßnahmen dran.
Das Abenteuer-Feeling holen sie sich vorzugsweise im Klüver-Netz ab. „Im Netz chillen“, ist überhaupt die Lieblingsbeschäftigung der älteren Kinder. Tom aus Hamburg, ebenfalls ein STAR CLIPPER erfahrener Junge, dazu segelerprobt und trittsicher, lacht sich schlapp, als wir am ersten Tag bei voller Fahrt bibbernd über den Klüverbaum krabbeln. What a feeling!
Wer das Schiff während der Reise überhaupt nicht verlassen will, kann an Bord auch ganz gut abhängen. Im Salon wartet eine maritime Bibliothek, Internet und Spiele. Die Meerwasser-Pools werden täglich frisch gefüllt und taugen hervorragend zur kurzen Erfrischung.
Es gibt eine phantastische, philippinische Masseurin an Bord und jeden Tag Gymnastik oder Tai Chi mit dem Kapitän. Die gesamte Crew (70 Personen) ist höchst zuvorkommend, familienfreundlich und aufmerksam. Das Luxus-Feeling einer Kreuzfahrt ohne „Masken“- und „Kostümzwang“ macht sich breit.
Am letzten Reisetag verfallen wir, ob jung oder alt, der Romantik pur und reihenweise werden die Taschentüchlein gezückt...., als im Licht der Abendsonne ein wunderschönes, französisches Pärchen vom Kapitän am Steuerrad verheiratet wird. Während dieser Zeremonie lüftet sich auch das best- gehütete Geheimnis an Bord: wer schläft in der Eigner-Kabine.......
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